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DAS BUDAPEST VERHÖR

Mai 2011
3./5./7./11./13./14.  20:00 Uhr
Theater Nestroyhof/Hamakom
 

DAS BUDAPEST VERHÖR

 

Sie wurde über Nacht zum Star, von Tausenden bewundert.

Vier Jahre später kam die Gestapo ... 100 Jahre Katalin Karády

Thomas Desi  

  

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TICKETS

T +43 1 8900 314

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Nestroyhof

Nestroyplatz 1

 1020 Wien 

DAS BUDAPEST VERHÖR

 

A Noir Melodrama

 

Mit "Budapest Verhör" wird eine Verhörmethode bezeichnet, die das Privatleben ("privacy") einer bekannten Persönlichkeit (z.B. Filmschauspieler, Schlagerstar) deren öffentlichem Image als Druckmittel gegenüberstellt. Modell dafür sind die GESTAPO-Verhöre des ungarischen Filmstars Katalin Karády. In der gegenwärtigen Welt der Medien beherrscht dieser latente Konflikt sämtliche Protagonisten: vom Popstar zum Schauspieler, von der Sportlerin zur Politikerin bis hin zur Mätresse eines Premierministers.

 

Mit Eszter Hollósi, Schauspiel und Nina Plangg, Mezzosopran

sowie Gebhard Heegmann, Erik Leidal, Bartolo Musil, Roman Maria Müller und Mia Krieghofer

Orchester Ensemble Wien Klang, Leitung Azis Sidakovic

Alexandre Bellenger (Paris), Turntables

 

"DAS BUDAPEST VERHÖR" dramatisiert diesen Konflikt: Im neuen Musiktheater von Thomas Desi verkörpern sowohl eine Schauspielerin als auch eine Sängerin diese Aspekte der historischen Katalin Karády.

 

Die "Story": Budapest, 18. März 1944. Hitler-Deutschland besetzt Ungarn. Das Ende eines mondänen Abendessens markiert auch das Ende einer Epoche und jenes der Karriere von Katalin Karády, dem leuchtenden Star in Film und Musik. Als Geliebte des ungarischen Geheimdienstgenerals István Újszászy wird Karády zum Opfer der deutschen Gestapo. In den Verhören werden ihre Filmrollen, ihr mondänes bzw. unmoralisches Image und ihr humanitäres Engagement als Privatperson gegeneinander ausgespielt. Es ist der Prozess einer totalen Demontage der Person.

 

Die live begleitende Orchestermusik beruht auf der von ZOON im kanadischen Nachlass des ungarischen Komponisten Tibor Polgár wiederentdeckten Filmpartitur zu Karádys erstem Film „Tödlicher Frühling“.

 

Katalin Karády (1910 Budapest – 1990 New York) vollzog zwischen 1939 und 1944 einen kometenhaften Aufstieg im ungarischen Film, konnte aber nach dem Krieg ihre Karriere nicht fortsetzen, emigrierte 1951 zunächst nach Brasilien, später nach New York, wo sie als einfache Angestellte eines Modesalons lebte. Katalin Karády, als siebtes Kind eines armen Schuhmachers in einem Vorort von Budapest geboren, hätte im vergangenen Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert und wird für die Rettung einer Gruppe von Kindern vor einem Erschiessungskommando seit 2004 vom Yad Vashem zu den „Gerechten unter den Völkern“ gezählt.

Zum Stück erscheint ein Begleitband zu Katalin Karády.

 

 

Stück und Regie Thomas Desi

Assistenz Martina Schmidt

Dramaturgie Walter Eckermann

Licht Harald Michlits

Kostüm Angela Wiedermann

Bühnenbauten Reinhard Taurer

Recherchen Barbara Palffy

Übersetzungen Kata Kovacs

Foto Marko Lipus

Pressearbeit Barbara Vanura

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Nestroyhof/Hamakom

 

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